Der Reggae entstand gegen Ende der 60er Jahre auf der Karibikinsel Jamaika, unter dem Einfluss diverser amerikanischer Musikstile, wie z.B. dem Jazz, dem Blues und dem Soul und fügte diese zu einer komplett neuen Musikrichtung zusammen. Doch auch die Einflüsse bereits existierender Musikrichtungen, wie z.B. der des “Skas“, schlugen sich im Reggae nieder, der in den 70ern weltweit an Popularität gewann.
Im laufe der Jahre übten auch diverse andere Musikrichtungen und Spielarten ihren Einfluss auf den Reggae aus. So bildeten sich im laufe der Jahre auch zahlreiche Unterarten des Regges heraus, wie z.B. “Dub” oder der, sich heutzutage immer größer werdender Beliebtheit erfreuende, “Dancehall Reggae”
Diese Spielarten des Reggae unterscheiden sich doch teilweise stark vom “ursprünglichen” Reggae, der 70er Jahre, der heute oftmals als “Roots-Reggae” bezeichnet wird.

Charakteristisch für den klassischen Reggae sind neben elektronischer Gitarre und Bass, auch die unverzichtbaren Drums, ein Keyboard und vor allem der Gesang. Gesungen wird sehr häufig auf einer Sprache, die unter mehreren Namen bekannt ist. Die gebräuchlichsten Bezeichnungen sind wohl “Patois” oder auch “Patwa”. Hierbei handelt es sich um eine, im karibischen Raum, vor allem auf Jamaika gesprochene, Altagssprache, die sowohl kreolische, als auch englische Wurzeln besitzt.

Die Texte beschäftigen sich häufig mit sozial- und gesellschaftskritischen Aspekten, aber handeln auch oft einfach nur von zutiefst menschlichen Bedürfnissen, wie etwa dem nach Liebe, Freiheit oder Geborgenheit.

Weitgehend im Dunkeln liegt die Geschichte, der Herkunft, der Bezeichnung “Reggae”. Einige Vermutungen lauten es handle sich um eine Anlehnung an das lateinische Wort  rex, was soviel wie König bedeutet und Reggae so zur “königlichen Musik” machen würde, andere vermuten den Ursprung des Wortes im umgangssprachlichen Ausdruck “streggae”.

Als Ikone des Reggaes und wohl auch dessen bekanntester Vertreter gilt nach wie vor, der bereits im Alter von gerade einmal 36 Jahren verstorbene, Bob Marley.

No Responses to “Reggae”

Leave a Reply